KfW verbessert Förderung energieeffizienter Modernisierung ab 01.08.2015


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert seit mehr als 20 Jahren die energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden. Gefördert werden sowohl Einzelmaßnahmen als auch die Sanierung zum „Effizienzhaus“ (ein Effizienzhaus verbraucht etwa die gleiche Menge an Heizenergie wie ein vergleichbarer Neubau oder aber viel weniger).

Gewählt werden kann zwischen einem direkten Zuschuss ab 10  % der Investitionskosten (nur für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümer/ -gemein-schaften), wenn die Sanierung aus vorhandenen Mitteln finanziert wird, oder einem sehr zinsgünstigen Darlehen (z. Zt. 0,75 % Effektivzins), das alle Eigentümer und Vermieter erhalten können.

Werden Gebäude oder Eigentumswohnungen in einem Zug zum Effizienzhaus modernisiert, liegt der Förderhöchstbetrag je Wohnung bei 100.000 €. Werden Einzelmaßnahmen einzeln oder in Schritten über einen längeren Zeitraum durchgeführt, ist der Kreditbetrag auf 50.000 € je Wohnung begrenzt. Wird ein KfW- Kredit in Anspruch genommen, gibt es zusätzlich noch einen Tilgungszuschuss, je nach Effizienz der Maßnahmen von 7,5 – 27,5%. Die Konditionen gelten auch für Baudenkmale und so genannte erhaltenswerte Bausubstanz.

Werden einzelne oder auch mehrere Maßnahmen (als Paket) geplant und sollen gefördert werden, müssen hierfür die Förderbedingungen der KfW eingehalten werden. Fenster müssen z. B. dreifach verglast sein und beim Einbau muss die Außenwand schon eine zumindest geringe Dämmung haben (oder in einem Zuge mitgedämmt werden).
 
Die Dämmung der Außenwände wird gefördert, wenn eine Hohlschicht vorhanden ist und diese z. B. mit dem besten marktgängigen Einblasdämmstoff (WLG 035 oder besser) verfüllt wird. Ist keine Hohlschicht vorhanden und wird von außen gedämmt, muss die Dämmstärke mindestens 14-16 cm betragen.

Sollen Dach, Decke zum Spitzboden o. Kellerdecke gedämmt werden, sind hier mindestens 24 cm bzw. im Keller 12 cm Dämmung notwendig, bei Verwendung besonderer Dämmstoffe evtl. auch weniger. Im Denkmalschutz gibt es grundsätzlich geringere Anforderungen.

Wird die alte Heizung ausgetauscht, dann mindestens gegen eine Gasbrennwertheizung oder z. B. gegen eine Holzpelletheizung. In jedem Fall müssen dabei zugängliche, bisher ungedämmte Heizungs- und Warmwasserleitungen gedämmt und ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems durchgeführt werden. Am besten ist die gleichzeitige Installation einer Solaranlage für Heizung und Warmwasser auf dem Dach. Hierfür gibt es einen Zuschuss von mindestens 2000 €, bei gleichzeitigem Austausch der alten Heizung zusätzlich einen Kesseltauschbonus von einmalig 500 €.

Die Einhaltung der Förderbedingungen der KfW muss durch einen zugelassenen KfW- Sach-verständigen kontrolliert und bestätigt werden, zu finden z. B. unter www.energie-effizienz-experten.de. Die KfW empfiehlt, vorher eine Energiesparberatung vor Ort durchführen zu lassen, um die Einsparmöglichkeiten auszuloten. Hierfür gibt es einen staatlichen Zuschuss (nicht von der KfW, sondern vom bafa – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) von bis zu 800 € für Ein- und Zweifamilienhäuser und 1100 € für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohnungen. Bedingung: das Gebäude muss älter sein als Baujahr 01.02.2002.



Raymund Widera, Dipl. Ing. Architekt
Energieberater, KfW- Sachverständiger
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